
2009 geht zu Ende. Die Lichter in den Straßen zeigen, das Fest steht vor der Tür, es ist die Zeit das Jahr noch einmal zu betrachten und Bilanz zu ziehen. Wir haben erlebt, wie ein Nichtweißer, amerikanischer Präsident wurde. Viele Menschen haben große Hoffnungen in ihn gesetzt. Obama hat nach nur kurzer Amtszeit den Friedensnobelpreis in Empfang nehmen können. Er ist der Erste, der bei der Verleihung Krieg geführt hat. Nun muss er beweisen, dass er die Auszeichnung zurecht bekommen hat und seinen Visionen auch Taten folgen lassen.
2009 war auch das Jahr der Datenskandale: Wir erinnern uns an die Bespitzelung der Lidl-Angestellten oder der Umgang mit persönlichen Daten bei der Deutschen Bahn. Das Sicherheitsloch bei der Bundesagentur für Arbeit oder den ca. 17 Millionen Datensätzen von T-Mobile, die bestimmt immer noch in Callcentern kursieren, zählen wohl mit zu den schlimmsten Datenskandalen dieses Jahr. Es wurde Besserung versprochen, doch man muss kein Prophet sein um eine Häufung von weiteren Datenpannen vorher zusagen.
Der Klimagipfel in Kopenhagen ist beendet. Große Erwartungen wurde durch große Enttäuschung ersetzt. Die Rettung der Welt wurde wieder Ergebnislos verschoben. Trotz der eher trüben Aussichten wünsche ich uns allen ein frohes Fest und ein erfolgreiches aber auch wachsames Jahr 2010.