Dieses Jahr ist wieder einmal Wahljahr. Den Anfang machen am 7. Juni die Wahlen des Stadtrats, des Kreistages und zum Europäischen Parlament. Am 30. August sind dann Landtags- und am 17. September Bundestagswahlen. Wie unschwer zu erkennen ist es ein wahrer Wahlmarathon. Die Menge der Wahltermine hilft aber nicht bei der wichtigsten Frage:
„Wen soll man denn nun wählen?”
Die einen nutzen die Krise nicht als Chance die entfesselten Kräfte des Finanzmarktes zu bändigen und die soziale Marktwirtschaft so zu gestalten, dass sie den Namen auch verdient hat. Andere wieder haben große Teile ihrer Wählerschaft einfach über den Tisch gezogen. Nachdem die „schrödersche SPD“ die CDU rechts überholt hat (Hartz IV) sind die Anhänger der sogenannten christlichen und der Fun-Partei vor lachen nicht in den Schlaf gekommen. Auf dem nächsten Parteitagen sollten die Delegierten beider Volksparteien beschließen, bei der einen das „C“ und bei der anderen das „S“ aus dem Parteinamen zu streichen. Dann können die Parteien noch einen Schritt aufeinander zugehen.

Aus einem früheren Artikel zitiere ich gern noch einmal folgenden Satz:
„Heute bekommen wir vorgeführt, was wir vor 40 oder 50 Jahren in der Schule über den Kapitalismus gelernt haben und niemand glauben wollte!“